Mikronährstoffe ergänzen - Sinn oder Unsinn?

Viele Menschen halten die Ergänzung von Vitalstoffen bei gesunder, vollwertiger Ernährung für unnötig. Oft wird sogar vor regelmässiger Einnahme gewarnt. Richtige Aufklärung ist daher sehr wichtig! Welche Nährstoffdefizite liegen im Einzelnen tatsächlich vor?

In der heutigen Zeit ist es schwierig, seinem Körper alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen. Es gibt viele "Nährstoff-Räuber", die auch bei gesunder Ernährung dem Organismus Schaden zuführen können. Dies geschieht oftmals völlig unbemerkt. Die Folge von Nährstoffdefiziten, die über einen längeren Zeitraum bestehen, sind schwerwiegende Erkrankungen. Daher ist es für jeden Menschen wichtig zu wissen, wie genau sein Nährstoffprofil aussieht.

Einige Risikofaktoren, die Ihnen wichtige Nährstoffe stehlen, habe ich kurz für Sie zusammengefasst:   

 

Die personalisierte Mikronährstoffergänzung - 

individuell abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse.

Nährstoffräuber Medikamente


Viele Medikamente sind für Nährstoffdefizite verantwortlich. PPIs (Protonenpumpenhemmer), Diuretika, Analgetika, Metformin um nur einige zu nennen, entziehen dem Körper lebenswichtige Vitamine und mehr. Leider wird über diese Nebenwirkung nur selten aufgeklärt. Interaktionen zwischen Medikamenten und Mikronährstoffen sind aber Tatsachen, die auftreten und die Ursache für die Entstehung neuer Krankheiten. Ein erhöhtes Risiko für Arzneimittel-Nährstoff-Interaktionen haben vor allem Risikogruppen wie chronisch Kranke, Kinder und besonders Senioren. 

 

Nährstoffräuber Erkrankungen


Verschiedene Erkrankungen können die Aufnahme der Nährstoffe verhindern. So wird zum Beispiel bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen lebensnotwendiges Vitamin B12 nicht ausreichend resorbiert. Die Folge: Es entsteht ein Vitamin B12 - Mangel und Symptome wie Müdigkeit und Energiemangel werden nicht selten als Begleiterscheinung einer Erkrankung gesehen oder als Ursache von Stress oder Psyche bewertet.  

 

Nährstoffräuber Alter

Mangelernährung im Alter ist ein Thema, das oft unterschätzt wird. Altersassoziierte Veränderungen, körperliche, funktionelle Veränderungen, kognitive Probleme, chronische Erkrankungen und psychosoziale Probleme sind Risikofaktoren, die zu schweren Nährstoffdefiziten führen können. Leider wird dies häufig viel zu spät erkannt. Dazu kommt die regelmässige Einnahme von Medikamenten.